MIDI Man bringt Novation auf die großen Bühnen
09-03-2009
Wie schafft man es, den Sound aus dem Studio auf die Bühne zu bringen? Live Technik-Guru Matt Cox verlässt sich auf Novation wenn es darum geht, weltbekannte Künstler auf Tour zu bringen … Wenn es um Musik geht, sind wenige Leute so qualifiziert wie Matt Cox. Als Computer und MIDI-System-Designer für die Live-Musik Industrie, arbeitet der Brite mit Größen wie den Kaiser Chiefs, Hot Chips und The Prodigy sowie anderen namhaften, internationalen Künstlern zusammen. „Im Musik-Business habe ich vor 16 Jahren als Tape Operator in den mittlerweile geschlossenen Planet 4 Studios angefangen“, erinnert sich Cox. „Seitdem ich Ende der 80er in der Manchester Rave-Szene unterwegs war, wollte ich als Ingenieur im Studio arbeiten. Ich hatte Glück und konnte ein Praktikum in einem Studio machen während ich einen der ersten Toningenieur-Lehrgänge gemacht habe, die es in der Stadt gab. Dann ging es weiter und ich habe einige Jahre lang für verschiedene Bands programmiert und mich um Syntheziser und MIDI gekümmert, wenn sie auf Tour gegangen sind.“
„Momentan arbeite ich als Keys/MIDI/Playback-Techniker für Snow Patrol. Andere Bands für die ich gearbeitet und das Setup gemacht habe sind zum Beispiel die Chemical Brothers, The Prodigy, Zero 7, Hot Chip, Moloko, Kaiser Chiefs und James.“ Und was will man mehr als mit international erfolgreichen Künstlern wie Snow Patrol zusammen zu arbeiten?
Die Indie- und Alternative Rocker aus Nordirland und Schottland, schafften ihren Durchbruch 2006 mit dem kommerziell erfolgreichen Album „Eyes Open“.
Aber Snow Patrol sind nicht die einzigen, die Eindruck hinterlassen: „Teil ihres Live Setups ist ein Apple-Logic-Rig für Tom Simpson, den Keyboarder. Ich benutzte ReMOTE 25 SL von Novation, um sein Keyboard-Setup zu programmieren. Außerdem habe ich Logic auf drei Computern parallel laufen mit einer kleinen Applikation, die wir ‘On Stage‘ nennen“, erzählt der MIDI-Maestro.
„Wir überlegen außerdem, Ableton Live als Stand-alone-Instrument-/Effekt-Prozessor einzusetzen und Nocturn als Hands-on-Controller für verschiedene Bereiche dieses Setups zu nutzen.“
Die Testphase wird bald abgeschlossen sein, denn die nächste Tournee von Snow Patrol steht vor der Tür und Novation wird wieder dabei sein. „Dieses Jahr bin ich mit Snow Patrol gut beschäftigt“, erzählt Matt Cox. „Im Februar starten wir eine Tour in Großbritannien und danach folgen Auftritte auf der ganzen Welt.“
Matt Cox ist niemand, der sich auf seinen Lorbeeren ausruht: „Ich bin außerdem dabei meine eigene Firma iMatt Ltd, die ich letztes Jahr gegründet habe, weiterzuentwickeln“, erzählt er. „iMatt stellt Beratung und Know-how im Bereich Live-Musik zur Verfügung, wir bieten Keys und MIDI-System-Design-Lösungen, Mac-Konfigurationen, Setup- Lösungen sowie Tour-Programmierung und -Technik an.“
Und mit einem großen Kundenstamm, den Matt Cox teilweise seit 1996 betreut, werden ihm wohl so schnell die innovativen Ideen nicht ausgehen. „Wenn man Technik live einsetzt, sollte man das Ganze nicht zu sehr durchplanen und alles so einfach wie möglich gestalten“, meint Cox. „Ganz schnell verliert man sich sonst in einer Welt von Plug-ins und Instrumenten, die man eigentlich gar nicht braucht und die das System nur verlangsamen und unzuverlässig machen.
Wenn man Equipment von einem bestimmten Hersteller findet, das verlässlich ist, sollte man das bei jedem Projekt einsetzen. Innere Ruhe ist sehr wichtig, wenn man Rigs für verschiedene Bands konfiguriert und aufbaut – das gilt besonders für Live-Technik. Ich habe einige Lieblings-Audio-Interfaces, MIDI-Interfaces, Sequenzing-Software und MIDI-Hardware. Und ja, Novation taucht auf dieser Liste häufig auf.“
„Nocturn“, erzählt Cox, „ist wirklich einfach mit Automap einzurichten, außerdem weiß man immer ganz genau, was jeder Regler und Fader gerade tut, wenn man das Assign-Fenster offen und durchsichtig hat. Die Stärke des ReMOTE 25 SL ist die Anzahl von MIDI Ein- und Ausgängen sowie USB-Anschlüssen, die es möglich machen, im Zentrum des MIDI-Rigs zu sitzen und Kontroll- und Programm-Infos ganz einfach an verschiedenen Stationen zu senden. Und auf einen dunklen Bühne ist das von unten beleuchtete Display wirklich einfach zu lesen.“
